
Infos über Arik Brauer
unter: www.arikbrauer.at
Timna Brauer
Seit einem
Jahr habe ich wieder zum Malen begonnen. Wie schnell bin ich in diesen leicht hypnotischen
Zustand wieder eingetreten, und habe mich nur gefragt, warum so viele Jahre ohne Malerei?
Seit ich mich kenne male und singe ich. Aus einem inneren Trieb der einer Begabung folgt,
aber auch meine unmittelbare Umwelt nachahmend,
Papa malt und singt, alle seine Künstlerfreunde der Wienerschule malen, Mutter singt usw.
Malen ist eigentlich das Gegenpol zum singen und dadurch so wunderbar ergänzend. Auf der
Bühne singen ist laut, sozial und vergänglich.
Malen ist einsam, still und greifbar bleibend.
Singen ist Kommunikation - Malen Meditation.
Primär ist die Malerei für mich ein Handwerk, ein Hin- und Herschieben von Farben und
Formen. Alleine das ist schon spannend. Aber das wirklich faszinierende und berauschende
ist, wenn man überwältigt wird von Intuition, Fantasie und Inspiration. Die
Möglichkeiten sind schier endlos, man nähert sich der Wahrnehmung der Unendlichkeit, ein
kosmisches Gefühl!
Wenn das Bild an Form Gewinnt, verselbstständigt es sich auf wundersamer Weise. Ist es
von mir? Bin ich dieses Bild?
Ich bin es auch. Aber so lange ich es nicht gemalt habe konnte ich es nicht wissen.
Ruth Brauer
Bevor sie an die Musicalschule ging besuchte RUTH BRAUER die Akademie der bildenden Künste in Wien und
malt seit jeher.
Sie bemalt Kartons, Möbel, Wände, Telefone und alles was sie für gestaltungswürdig
erachtet. Dementsprechend markant sind all ihre "markierten" Behausungen, die
sie als moderne Nomadin auch berufsbedingt öfters wechselt.
Die Vorgangsweise für die Entstehung eines Werkes gleicht einem rituellen Tanz: Mit
geschlossenen Augen beginnt sie, meist mit Kreide, Konturen zu zeichnen, nur dem Schwung
ihres Armes und der inneren Intuition folgend. Choreographie und Improvisation nähren
Kunst die in einem Augenblick entsteht. Farben und Details sind eher Abrundung als Inhalt.
Fast alle Werke sind großartige Abbildungen eines weiblichen Wesens, nackt und archaisch,
in ständiger Aktion und Konfrontation mit Etwas oder Jemandem, Theaterszenen nicht
unähnlich. Nur die Kulissen und Personen kann keine Bühne dieser Welt stellen, sie
scheinen phantastische Projektionen ferner Planeten zu sein, voller Sehnsucht und
sprühend vor quirliger Energie und femininer Liebes und Lebenslust.
Lena Brauer
Lena Brauer ist
ausgebildete Tänzerin und unterrichtet in der Volkshochschule der Stadt Wien.
Die Malerei bildet für sie schon seit langem ein Gegenpol zur Darstellenden-Kunst.
Exemplarisch und mit gekonnter Öltechnik drückt sie ihre Liebe zur Natur auf der
Leinwand aus, sie ist Meisterin der Landschaftsmalerei.
Bäume und Blumen werden in einer erstaunlichen Präzision und Konsision wieder gegeben
und zu einem neuen Leben erweckt. Es geht der Künstlerin nicht um Fotorealismus, ihre
Inspirationsquelle findet sie im Reichtum ihres eigenen Innenlebens.
Dies verleit den Kunstwerken eine magische Dimension. Es wirft ein einzigartiges,
paradiesisches Licht auf jeden Gegenstand.
Prädikat: Wertvoll und faszinierend.
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