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Die ungewöhnliche Begegnung zwischen Solisten, zwei Chören und Orchester ist das Ereignis einer langjährigen Zusammenarbeit, in der orthodoxe Juden mit Inbrunst über Allah und Maria singen und Palästinenser muslimischen und christlichen Glaubens Synagogenliturgie interpretieren.
Schwerpunkt des Programms sind geistliche Lieder aus dem Nahen Osten, aber auch christliche Pilgerballaden des Mittelalters, u.a. aus der Carmina Burana.
Alle Lieder wurden von ihrem "musealen Charakter" einfühlsam befreit und der kreativen und originellen Bearbeitung von Timna Brauer und Elias Meiri unterzogen. Scheinbare Widersprüche verschmelzen zu einem Gesamtkunstwerk.
Der Rollentausch und das Singen von Gebeten fremder Religionen vermag den eigenen Glauben zu transzendieren. Die Mystik und die Magie des Wortes, unterstützt durch die Kraft der Musik, vereinen die Sänger und die Musiker unterschiedlicher Herkunft auf der Bühne.